Ursprung meiner Website-Besucher

Website-Traffic – Insights and Tricks

Magdalena Zimprich


Veröffentlicht am 14.1.2015

In früheren Beiträgen wurden bereits Möglichkeiten thematisiert, wie man potentielle Kunden auf die eigene Website leiten kann. Einerseits kann das über Maßnahmen in den sozialen Medien geschehen, die du dann optimalerweise mit ansprechenden Bilder aufpolierst, andererseits sind auch regelmäßige Newsletter ein wirksames Tool, um Interessenten zu Kunden zu konvertieren. Das sind natürlich nur 2 Beispiele und es gibt eine Fülle an weiteren Instrumenten, um Website-Traffic zu erzeugen, aber das ist hier nicht das Thema.

Was machen die User auf meiner Website?

Jetzt hast du es geschafft, Menschen, die an deinen Produkten/Dienstleistungen/... interessiert sind, auf deine Website zu leiten, aber was nun? Wie findest du heraus, was diese Menschen genau interessiert, welche Seiten ausführlich gelesen und welche fast völlig übersprungen werden? Dafür brauchst du eine Analyse-Software und für den Anfang empfiehlt sich dafür Google Analytics. Solltest du den Schritt in die Welt der Zahlen noch nicht gewagt haben, findest du hier erste Informationen dazu. Auch ohne viel Vorkenntnisse sieht man so einfach, wie viele User tagtäglich deine Website besuchen, wie viel Prozent davon neue User sind, wie lange sie durchschnittlich bleiben und vieles mehr.

Woher kommen die User auf meiner Website?

Im Bereich „Akquisition“ erfährst du auch auf einen Blick, wo deine Besucher herkommen:

  • haben sie deine Seite in einer Suchmaschine gefunden (Organic Search)
  • hat sie ein strategisch gut platzierter Link auf einer fremden Seite zu dir geschickt (Referral)
  • oder ein Posting in einem Sozialen Netzwerk (Social)

Gerüstet mit diesen Informationen kannst du zumindest nach einiger Zeit beurteilen, welche deiner Maßnahmen zu mehr Erfolg führen und welche eher bescheidene Resultate liefern, um so deine Marketingaktivitäten entsprechend anzupassen.

Allerdings kann Google in einigen Fällen, den Ursprung von Besuchern nicht korrekt zuordnen. Diese Besucher fallen dann in die Kategorie „direkt“. In der Theorie sollten dort nur User aufscheinen, die die Adresse der Website selbst in die Adresszeile eingeben, jedoch erhält Google oft nicht genügend Informationen, um deren Herkunft richtig zuzuordnen. So weiß man zum Beispiel, dass es Probleme gibt, wenn Links per E-Mail verschickt werden (das gilt übrigens auch für Newsletter mit Mailchimp), oder manchmal wenn Links per Smartphone aufgerufen werden.

Google hilft Google

Um das Problem der fehlenden Zuordnung zumindest teilweise beheben zu können, empfiehlt sich die Nutzung des Google-Tools zur URL-Erstellung. Mit diesem Tool kann man Google Analytics die Informationen, die man gerne in der Analyse sehen würde quasi aufzwingen.

Wenn ich zum Beispiel wissen will, wie viele Empfänger meines Dezember Newsletters dem Link zum Impressum folgen, kann ich die Felder so wie in Screenshot 1 befüllen. Um meine anderen Links im gleichen Newsletter genauso verfolgbar zu machen, muss ich dann nur noch den Kampagnennamen und die Website-URL jeweils anpassen. Dafür kann ich entweder das Formular adaptieren und generiere mit „Senden“ den neuen Link oder ich kopiere den 1. Link und bessere jeweils nur den ersten und letzten Bestandteil aus. Statt „Impressum“ gebe ich zum Beispiel ein Kürzel für den verlinkten Blogbeitrag ein. 

In der Echtzeitansicht von Google Analytics wird der Besucher dann folgendermaßen dargestellt:

Screenshot 1: Der Google URL-Ersteller
Screenshot 2: Ansicht aus Google Analytics

Mithilfe des URL-Generators lassen sich zum Beispiel auch Facebook-Werbekampagnen besser nachvollziehen. So kannst du zum Beispiel für verschiedene Werbungen, die zur gleichen Seite verlinken, verschiedene Links hinterlegen, um zu sehen, ob sich das Verhalten der User auf der Website unterscheidet. Die eine Anzeige hat vielleicht weniger Klicks auf Facebook (diese Statistik stellt Facebook bereit), aber dafür spricht sie eine Zielgruppe an, die ein größeres Interesse an deinen Produkten hat und daher mit höherer Wahrscheinlichkeit Kunden hervorbringt.

Alle Daten auf einen Blick

Auch wenn Mailchimp und Facebook, genau so wie viele andere Services, die du vielleicht nutzt, selbst Auswertungen und Statistiken zur Verfügung stellen, ist es doch auch wichtig, diese Daten miteinander vergleichen zu können. Dafür braucht man die Daten dann eben auch gesammelt an einem Ort.

Seit wir für unsere Marketingaktivitäten den Google URL-Ersteller verwenden, konnten wir den Anteil der User, die einem direkten Einstieg zugeordnet wurden von sehr unrealistischen 51% auf 6% reduzieren. Das heißt 45% unseres Traffics können wir nun deutlich besser analysieren und die Kanäle, wie organische Suche, Newsletter und soziale Medien miteinander vergleichen. 

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